Diesen Monat begleitet uns das umfassende Thema Entwicklung – ein so großes, wichtiges, und doch schwer fassbares Thema. Wie gelingt echte Transformation? Dieser Frage geht auch das SENSING THE ESSENCE – Institut für Facilitation nach.
Unser diesmonatige Shoutout: SENSING THE ESSENCE – Institut für Facilitation
Das Institut für Facilitation bietet eine umfassende Grundlage für transformatives Leadership an und begreift dabei „innere Arbeit“ und Entwicklung als ganz natürlichen und essentiellen Teil von Transformation in Organisationen. Dabei stellt das Team des Instituts die Hypothese auf, dass nur wer mit sich selbst im Reinen ist und seine eigenen Blockaden im Inneren aufgearbeitet und seine Widersprüche integriert hat, diese auch im Außen halten und lösbar machen kann. Ihre Leidenschaft und Erfahrung rund um das Thema Transformation teilt das Team des SENSING THE ESSENCE Instituts durch Workshops und Seminare sowie durch ihre angebotene Ausbildung zum Teamcoach und Facilitator. Ihre Philosophie leben sie auch selbst und treten mit einem hohen Level an Neugierde und authentischer Zugewandtheit auf – und ermöglichen so ganzheitliche Entwicklung.
Wir haben mit Heiner Diepenhorst, Mitgründer und Gesellschafter des SENSING THE ESSENCE Instituts, gesprochen und ihm einige Fragen rund um das Thema Transformation auf individueller, persönlicher und organisationaler Ebene gestellt:
Heiner, zusammen mit deinem Team ermöglichst du Entwicklung/Transformation auf individueller und organisationaler Ebene. Inwiefern ist das Eine mit dem Anderen verbunden?
Sie sind eins zu eins miteinander verbunden. Man kann dies auf jede Organisation oder Position anwenden, aber mal als ein Beispiel: Geschäftsführung/Führungskräfte haben es oft nicht gelernt oder sind nicht offen dafür, sich selbst auch mal danken zu können, milde mit eigenen Fehlern umzugehen oder in sich selbst zu vertrauen. Und dieses innere Bild überträgt sich dann auch selbstverständlich nach außen. Heißt beispielsweise, wenn ich mit meinen eigenen Fehlern nicht milde umgehe, gehe ich auch nicht milde mit den Fehlern meines Teams um. Nach dem Motto: “Was sollte ich dir erlauben, was ich mir nicht selbst erlaube”. Und diese inneren Mauern, die man sich zum Selbstschutz aufgebaut hat, kommen dann auch gerade im Kontext Entwicklung und Transformation zum Vorschein und sind auch von außen erkennbar.
Was hat dich dazu bewogen, das Institut zu gründen wo es doch schon so viele Anbieter von Weiterbildungen im Bereich Leadership und Coaching gibt?
Ich habe ja zusammen mit meiner Kollegin Gabriella von Kruse das SENSE THE ESSENCE Institut gegründet und zusammen mit ihr die Ausbildung zum Teamcoach und Facilitator entwickelt. Wir haben zwar unsere eigenen Marken und Auftritte, aber uns war klar, da wir auch die Ausbilung co-kreiert haben, wir energetisch einen Ort brauchen, wo wir beide das Neue einfließen lassen können und es nicht über die Plattformen des anderen laufen lassen sollten. Wir wollten einfach einen schönen neuen Ort schaffen, wo Menschen lernen können. Und warum wir das Institut trotz großer Konkurrenz gegründet haben? Konkurrenz hat mich/uns noch nie abgeschreckt und der Bedarf ist da und wächst auch. Ganz nach dem Motto “für jeden Topf findet sich ein passender Deckel” und wenn erstmal der Ruf und die Resonanz da ist, ist es ganz egal wie viele weitere Anbieter es gibt.
Möchtest du uns von einem Schlüsselerlebnis in Bezug auf deine eigene, ganz persönliche Entwicklungsreise erzählen?
Da gabs natürlich viele. Angefangen hat es damals mit Psycholiteratur, die ich mit Anfang 20 gelesen habe, wo es noch eher um Paarbeziehung ging. Mir fällt jedoch besonders ein Erlebnis zu dieser Frage ein. Und zwar ein Erlebnis während meiner eigenen Coaching Ausbildung vor 10 Jahren. Ich hatte damals so eine Wut auf andere Menschen und in einer Übung kam diese Wut dann heraus. Wir haben dann zusammen daran gearbeitet und ich musste selber lernen, dass diese Wut auf andere schlussendlich auf eine Wut gegen Anteile in mir selbst zurückzuführen war. Zu solchen Erlebnissen kam es dann immer mal wieder in der Ausbildung, aber dieses war das erste, heftigste und tiefste Erlebnis und ich würde es somit auch als ein Schlüsselerlebnis bezeichnen. Ich habe dadurch auch erkannt, dass alles was ich nach außen hin unterstütze oder verurteile ganz viel mit mir selbst zu tun hat.
Was ist deine Definition von Erfolg? Welche Persönlichkeiten oder Beispiele inspirieren dich in dieser Hinsicht?
Meine Definition von Erfolg ist (und ich würde auch nicht behaupten, dass ich selbst perfekt darin bin, bzw. auf dem Weg dahin bin), wenn das eigene tiefste Potential, wo auch eine Leichtigkeit rein kommt, auf ein Feld trifft, wo es Menschen gibt, die davon profitieren können, wollen oder mögen. Die damit also in Resonanz gehen und sagen “Das ist genau das, was ich gerade für mich brauche” und auch dafür bereit sind Geld zu zahlen. Wenn es dann noch im übergeordneten Sinne in irgendeiner Form ein Beitrag für die Gesellschaft oder die Umwelt, Welt hat, dann kommen da einfach Dinge zusammen, die wunderbar sind. Hierzu fällt mir auch ein Beispiel ein. Wenn ich zum Beispiel auf Eckhart Tolle blicke und sehe wie da Menschen zu seinen Retreats gehen oder ihm zuhören, dann sind da die Parameter gegeben, die ich eben aufgezählt habe. Ich nehme ihn als sehr weisen Mann wahr, der in seinem tiefsten Potential und auch aus einer großen Entspannung heraus sich vorne hinsetzt und redet und ich sehe Menschen, die damit in große Resonanz gehen und auch dafür Geld bezahlen. Zudem hat es auch einen positiven gesellschaftlichen und weltlichen Effekt, was er macht, wie ich finde und sehe es daher als ganz gutes Beispiel.
Vielen Dank an Heiner für die spannenden Einblicke!


