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Case Story – Teambuilding featuring awork

Vor nicht allzu langer Zeit, in einem Raum voller aufblasbarer Einhörner, Donuts und Flamingos, traf sich die Crew eines erfolgreichen SaaS-Startups. Eine Woche gemeinsam als Team unterwegs für die Company-Culture. Wir durften dabei sein und awork einen Tag lang mit einem Workshop begleiten.

Das Ziel: Gemeinsam erforschen, was es braucht, damit die Menschen in dieser Organisation gern (mehr) Verantwortung übernehmen und ins Umsetzen kommen und dieses Wissen dann am besten noch in konkrete Handlungen umsetzen.

In der Company selbst hat es zuvor einige Veränderungen gegeben. Nicht wenige der Teilnehmenden kamen mit gemischten Gefühlen in den Workshop. Manche waren sicher auch skeptisch und fragten sich, was das bringen wird.

„Kann es wirklich helfen, sich hier jemanden reinzuholen, der das moderiert ohne sich mit unserem Business in der Tiefe auszukennen? Können wir das nicht auch selbst?“

Wir hatten im Vorfeld einen Pulse Check (eine anonyme Online-Befragung) gemacht, um ein aktuelles Stimmungsbild zu bekommen. Das Ergebnis: Die Psychologische Sicherheit ist durchweg hoch und den Menschen liegt sehr viel an der Company, aber an manchen Stellen drückt schon auch der Schuh:

Fordernde Investor:innen, sich änderndes Klima in der Organisation, zuweilen Fehlender Drive, Unklarheit durch „moving targets“,… alles Dinge, die sicherlich keine Unbekannten für die meisten wachsenden Start-Ups sind.

Um sich diesen kniffligen und potenziell auch recht schnell mal mit gegenseitigen Vorwürfen behafteten Themen auf humorvolle Weise zu nähern, designten wir den Workshop von Anfang an so, dass er sich leicht und spielerisch anfühlte.


Was haben wir konkret gemacht und wie sah der Tag aus?


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Wir starteten zuallererst mit einem Warm-Up, gefolgt von etwas Input zu psychologischen Grundlagen, wie z.B. Empowerment und zum psychologischen Vertrag, da es enorm hilfreich ist, eine gemeinsame Sprache zu haben und Dinge dadurch besser benennen zu können. Im Anschluss teilten wir die Ergebnisse des Pulse Checks und gaben dem Team Zeit, um diese auf sich wirken zu lassen. 

Weiter ging es mit sogenannten Appreciative Interviews – dafür setzten sich immer zwei Personen zusammen und befragten sich gegenseitig zu einem persönlichen Erfolgserlebnis, was individuell dazu beigetragen wurde und welches Gefühl dieses Erlebnis ausgelöst hat. In einer nächsten Runde fanden sich jeweils zwei Gruppen zusammen und identifizierten zwei bis drei Schlüsselerkenntnisse aus den einzelnen Interviews. Zuletzt wurden die Einblicke mit dem gesamten Team geteilt und ein gemeinsamer Überblick erstellt mit den zum gemeinsamen und persönlichen Erfolg beitragenden Faktoren – den Enablers.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte dann mit dem Kopfstand eine Methode, die im Grunde einen genau gegenteiligen Ansatz verfolgt, als die vorherigen Appreciative Interviews. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, was gut läuft, stellte sich das Team nun der Frage: “Wenn ihr das Unternehmen sabotieren wolltet, wie müsstet ihr euch verhalten?” und sammelten in Kleingruppen zu unterschiedlichen Bereichen Antworten. Aus diesem reichhaltigen, kreativ-destruktiven Input leiteten alle zusammen ihre wichtigsten, kollektiven Saboteure ab und verwandelten sie in unverwechselbare Cartoon-Charaktere. Lange in Erinnerung bleiben werden zum Beispiel „Short Leash Sean“ für das Micromanagement oder der „Overreaching Octopus“, der sich in jegliche Angelegenheiten einmischt, sowie die kleine, emsige Arbeitsameise „Always Available Ant“, oder auch der „Energy Vampire“, dessen miese Stimmung andere im Team runterziehen kann.

Nachdem wir nun also sowohl die Enablers als auch die Saboteure identifiziert hatten, ging es zunächst einmal in die wohlverdiente Mittagspause, in der die gesammelten Eindrücke erst einmal für sich wirken konnten.

Gestärkt ging es dann weiter mit dem Improv Prototyping. Dafür schickten wir die Teilnehmenden wieder in Gruppen und sie spielten typische Szenen, in denen sich die zuvor zusammengetragenen Saboteure zeigten. So entstanden lustige Situationen, neue Erkenntnisse und spannende Ideen zur Verbesserung. Es war bemerkenswert zu sehen, wie gut sich jede:r Einzelne auf diese spielerische Auseinandersetzung miteinander einließen – ein Zeichen dafür, dass innerhalb des Teams eine hohe psychologische Sicherheit herrscht.

Am Ende flossen dann all diese Erkenntnisse in konkrete Vorhaben ein, die als Commitment von jeder/jedem Einzelnen festgehalten wurden. Wir schlossen den Workshop draußen im Freien mit einer Runde Verbindung und gegenseitiger Anerkennung.

An dieser Stelle ist es auch wichtig zu erwähnen, dass wir bei hppyppl keine ‘’one off’’ Workshops machen. Wir wollen, dass Workshops nachhaltig und wirksam sind. Deswegen sind diese immer in einen Prozess eingebettet – unsere hppyppl sustain chain.


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1. Prep & Co-create
Zunächst geht es an die gemeinsame Auftragsklärung, den Pulse-Check und die co-creation der Agenda.

2. Workshop

3. Follow Up
Wir begleiten das Team weiter anhand von drei follow-up-Terminen, jeweils im Abstand von 4 Wochen.

4. Next Steps
Zum Abschluss definieren wir zusammen die nächsten Schritte, z.B. anhand eines Handovers oder einem erneuten Pulse Check.

In ca. 4 Wochen treffen wir uns mit awork für das erste von drei Follow-Up-Terminen, um einerseits zu sehen, wie es mit der Umsetzung vorangeht und dabei mögliche Barrieren auszuräumen, aber auch, um gemeinsame Erfolge zu feiern.

Das Feedback der Auftraggebenden lässt uns strahlen:

“Wir hätten nie gedacht, dass es möglich ist, in einem einzigen Workshoptag so viel Tiefe und inhaltliche Substanz zu erreichen – und bei alledem hat es auch noch riesig Spaß gemacht und uns näher zusammengebracht. Kein Offsite mehr ohne professionelle Moderation!“

Für uns steht also fest: Eine gute Moderation lohnt sich (fast) immer, denn sie kann:

  • den Elefanten im Raum endlich besprechbar machen
  • ganz unbefangen Beobachtungen spiegeln und Feedback geben
  • die Methoden liefern, die genau zu dieser Crew und ihren Problemen/Herausforderungen perfekt passen
  • die Stärken des Teams stärken und somit die „Schwächen“ handhabbar machen

Danke an awork für den gemeinsamen Tag und all die wichtigen Learnings, wir freuen uns sehr auf die weitere Reise!

Wenn du mehr über unsere Zusammenarbeit mit awork erfahren möchtest, schaue gerne mal hier vorbei.

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Bist du auch auf der Suche nach einem erfolgreichen und Spaß bringenden Workshop? Hast du Fragen zu diesem Thema oder wünschst dir Unterstützung? Dann nimm doch Kontakt zu uns auf und nutze die hppyppl Power für dich und dein Team!