Vor nicht allzu langer Zeit, in einem Raum voller aufblasbarer Einhörner, Donuts und Flamingos, traf sich die Crew eines erfolgreichen SaaS-Startups. Eine Woche gemeinsam als Team unterwegs für die Company-Culture. Wir durften dabei sein und awork einen Tag lang mit einem Workshop begleiten.
Das Ziel: Gemeinsam erforschen, was es braucht, damit die Menschen in dieser Organisation gern (mehr) Verantwortung übernehmen und ins Umsetzen kommen und dieses Wissen dann am besten noch in konkrete Handlungen umsetzen.
In der Company selbst hat es zuvor einige Veränderungen gegeben. Nicht wenige der Teilnehmenden kamen mit gemischten Gefühlen in den Workshop. Manche waren sicher auch skeptisch und fragten sich, was das bringen wird.
„Kann es wirklich helfen, sich hier jemanden reinzuholen, der das moderiert ohne sich mit unserem Business in der Tiefe auszukennen? Können wir das nicht auch selbst?“
Wir hatten im Vorfeld einen Pulse Check (eine anonyme Online-Befragung) gemacht, um ein aktuelles Stimmungsbild zu bekommen. Das Ergebnis: Die Psychologische Sicherheit ist durchweg hoch und den Menschen liegt sehr viel an der Company, aber an manchen Stellen drückt schon auch der Schuh:
Fordernde Investor:innen, sich änderndes Klima in der Organisation, zuweilen Fehlender Drive, Unklarheit durch „moving targets“,… alles Dinge, die sicherlich keine Unbekannten für die meisten wachsenden Start-Ups sind.
Um sich diesen kniffligen und potenziell auch recht schnell mal mit gegenseitigen Vorwürfen behafteten Themen auf humorvolle Weise zu nähern, designten wir den Workshop von Anfang an so, dass er sich leicht und spielerisch anfühlte.


