Warum HR bei klein- und mittelständischen Unternehmen sinnvoll ist – Jelena Klingenberg im Podcast



Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem unaufhaltsamen Wandel, Begriffe wie „New Work“ oder „Agiles Arbeiten“ hört man immer häufiger. Wie wirken sich diese Veränderungen auf das Personalwesen aus? Was sollte ein junges Unternehmen in Bezug auf das Personalmanagement beachten? Und was können kleine und mittelständische Unternehmen tun, um im „War for Talents“, dem Kampf um Talente, mitzuhalten? Im Podcast „Digitales Unternehmertum“ spricht Jelena Klingenberg mit Thomas Ottersbach über diese Themen und verrät den ein oder anderen Trick für Unternehmen, die ihr Personalmarketing erfolgreich gestalten wollen.

Nicht nur die Digitalisierung und die Schnelligkeit von Veränderungen tragen zur Umgestaltung der Arbeitswelt bei, auch der Fachkräftemangel und die Konkurrenz um Bewerber stellen eine Herausforderung für Unternehmen dar. Arbeitgeber müssen sich mittlerweile bei Arbeitnehmern bewerben und einmal rekrutiert sollen die Mitarbeiter bestenfalls auch längerfristig gebunden werden.

Gleichzeitig findet ein Umdenken auf Seite der Mitarbeiter statt. Die Werte der jüngeren Generationen unterscheiden sich zum Teil stark von denen der älteren Generationen und damit verändern sich auch die Erwartungen an einen Arbeitgeber. Flexibles Arbeiten, Work-Life-Balance, Abwechslung oder schlicht Spaß bei der Arbeit werden zunehmend erwartet. Auch neue Arbeitsmodelle, wie das der „Slasher“, die mehrere Jobs gleichzeitig ausführen, die 4-Tage-Woche oder Remote Work sind der Wunsch vieler Arbeitnehmer.

Um auf diese Veränderungen einzugehen, muss sich auch das Personalwesen anpassen. Die Anforderungen an die Arbeit eines Personalers sind deutlich umfangreicher geworden und umfassen mittlerweile viele verschiedene Bereiche, von Recruiting, über Online Marketing bis zum Mitarbeitertraining und der Mitarbeiterentwicklung.

„HR-Management ist mittlerweile so komplex und so groß geworden, aufgrund der Tatsache, dass einfach unsere Arbeitswelt viel komplexer geworden ist. Aufgrund der Tatsache, dass wir so globalisiert sind mittlerweile, dass es halt einfach nicht mehr beherrschbar ist in einer überschaubaren Personaler-Rolle.“


Von einer Person alleine ist das kaum zu bewältigen, was besonders kleine und mittelständische Unternehmen vor eine Herausforderung stellt. Oft lohnt es sich finanziell kaum, für ein Unternehmen von unter 100 Mitarbeitern mehr als einen Personaler einzustellen. HR-Abteilungen müssen sich also spezialisieren. Für kleine Unternehmen von 10 bis 20 Mitarbeitern kann eine Option sein, einen Junior HR-Manager einzustellen. Auch ein Werkstudent kann vorerst die Rolle des Personalers übernehmen, wenn sie oder er gut eingearbeitet ist. HR-Service kann außerdem eingekauft werden, was den Vorteil bietet, dass dadurch unterschiedliche Bereiche des Personalwesens abgedeckt werden können, ohne sich langfristig binden zu müssen. Gerade für Startups in der Gründungsphase kann das relevant sein. Hppyppl bietet eine umfangreiche Palette an HR-Tätigkeiten als Service und greift dabei auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurück.

Wichtig ist, dass gerade junge Unternehmen sich erst einmal eine Organisationskultur schaffen. Das Employer Branding ist zwar eine komplexe Herausforderung, hilft dem Unternehmen aber auch, sich als Arbeitgeber gut darzustellen und zu verkaufen. Dazu zählt auch, sich zu überlegen, über welche Kanäle man sich nach außen hin präsentieren möchte.

„“Fehlt euch etwas?“ – Das ist eine der wichtigsten Fragen, das ist ein Schlüssel. Der öffnet mir dann eben auch die Baustellen.“


Außerdem sollten Prozessfragen des Personalmanagements geklärt werden. Wie und über welche Kanäle soll rekrutiert werden? Wie soll die Personalentwicklung aussehen? Wie werden Gehälter festgelegt oder Arbeitsverträge erstellt? Über diese Prozesse sollte sich ein Unternehmen klar sein, um eine Grundlage für die HR-Abteilung zu schaffen. In der Mitarbeiterführung sollten Kommunikation, Zielorientierung und Transparenz im Fokus der Organisation stehen. Und wenn man mal nicht weiter weiß? Die Mitarbeiter fragen! Sie können meistens am besten sagen, was sie brauchen und was sie sich wünschen, um gut arbeiten zu können.

Du möchtest mehr zu diesem Thema wissen? Dann hör doch einfach rein in den Podcast von „Digitales Unternehmertum„:


Du hast Fragen zu HR-as-a-Service? Du möchtest eine Organisationskultur schaffen und bist auf der Suche nach Experten, die dich dabei unterstützen? Oder du möchtest mehr zum Thema „Agiles Arbeiten“ erfahren? Dann schreib uns doch unter hallo@hppyppl.de an.



12 August 2020 Allgemein hppyppl